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Nostalgie-Reise am 03.01.2010[letzte Änderungen: 11. Januar 2010]
Ein Wintermärchen
KAPITEL 1: Es war einmal ... am Fuße der verschneiten Schwäbischen Alb
Der Wecker schellte pünktlich am ersten Sonntagmorgen des Jahres 2010 um 07:30 Uhr. Als ich aufstand, hörte ich eine Stimme, welche mir einsagte, dass ich heute etwas Besonderes erleben werde. Also setzte ich mich nach einem Schluck Kaffee ins Auto. Da mir die Stimme nicht erzählte, was ich erleben sollte, düste ich einfach mal Richtung Schwäbische Alb los. Ich hatte keine Eile, so legte ich in Tübingen-Derendingen einen kurzen Halt ein. Plötzlich hörte ich ein immer lauter werdendes Geräusch und der Boden begann zu beben. Ich staunte nicht schlecht, als mit rauschender Geschwindigkeit ein Dampfzug an mir vorbei rauschte.
Hatte er etwa Verspätung? Ich schwang mich in mein Auto und nahm die Verfolgung auf. Zur Einfahrt in Hechingen traf ich ihn wieder. Mittlerweile strahlte die Morgensonne prächtig.
Der Zug hielt. Ob hier wohl ein Zustieg von Reisenden stattfand? Als ich die Bahnsteigunterführung durchquerte, war der Zug weg. Auf einmal fuhr noch ein Zug in den Bahnhof ein!
Etwa ein weiterer Zug? Nein. Wohl kaum. Der Zug hielt wieder. Ich ging zur Dampflok und schaute was los war.
Mächtig stand sie da. Schnaufend und qualmend.
Daran erfreuten sich nicht nur Alte, sondern auch Junge.
Aus dem Schornstein der Dampflok, ich nahm an, dass sie 78 468 hieß (stand zumindest auf dem Lokschild vorne auf der Rauchkammertür), stieg immer noch mächtig Rauch auf.
Ob da aus dem Führerhaus der Lok der Urstifter herauslugt. Vorsichtig mit beiden Augen beobachtet er das Schauspiel.
Boah! Mit einem Auge sieht es ganz passabel aus. Doch wer ist der Mann dahinter?
Es war spannend und ich beschloss in den Zug einzusteigen.
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